Analogue Audio Association

Verein zur Erhaltung und Förderung der analogen Musikaufnahme und -wiedergabe e.V.

Meyer Records - News

»Bring dich mit, so wie du bist. Du bist perfekt!«.
Blondine in Niko von Glasows »Alles wird gut«

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Theater und Musik,

Sie spielen Violine, Cello und Kontrabass und singen dabei dreistimmig – DIE SCHMONZETTEN sind ein Ensemble Doppelbegabter mit Faible für die Musik der goldenen 20er und 30er Jahre. Sie gastieren kommenden Montag bereits zum dritten Mal! auf der Bühne des Theaters in der Reihe "KellerMusik".

Was wären Die Schmonzetten ohne Joe Buschmann? [Bild, Foto ©MEYER ORIGINALS] Er begleitet sie als Mäzen, spürt vergessene Schätze in historischen Noten­sammlungen auf, die er in Arrangements für das Ensemble verwandelt, und ist ihr Mann am Klavier.

Der Gründer des legendären Jazz-Lokals „Em Streckstrump“ und Papa Joe’s Biersalon „Klimperkasten“ in der Kölner Altstadt, feierte kürzlich seinen 86. Geburtstag! (Mit 15 hatte er sein erstes eigenes Salonorchester. Nach Kriegsende stellte er sein Faible für Musik mit einem Studium an der Musik­hochschule Münster auf solide Beine und trat nebenbei fast täglich als Salonmusiker in englischen Offizierscasinos auf.)

Bei MEYER RECORDS erscheint das neue Album "Die Schmonzetten - Always" als eine Hommage an Joe Buschmann auf CD und audiophiler LP. Ab 30. Juni überall im Fachhandel erhältlich. Doch schon einen Monat eher gibt es die CD für die Besucher des Konzertes im THEATER DER KELLER zu erwerben!

Gleich wie in den immer gut besuchten Schmonzetten-Konzerten, kann man mit der Aufnahme der Stimmung der Salons, Grand Hotels und Clubs der 20er und 30er Jahre frönen – das Repertoire deckt die ganze Bandbreite der damaligen Populärmusik ab: deutsche Schlager und amerikanische Hits von prickelnder Dekadenz, über puren Kitsch, Melodramatischem bis hin zu dadaistisch absurder Komik. Die SCHMONZETTEN lieben und beherrschen das Spiel mit den Nuancen.

Dargestellt in feinen Nuancen auch die große soziale und ökologische Utopie, die vorurteilslose und die Natur respektierende „Multisexuelle Gesellschaft“ zeigt out trips, eine von Charlott Dahmen und Stephan Isermann mit zwanzig jungen Menschen zwischen 16 und 27 erarbeitete Performance, bei der sich das Publikum mit den Schauspielern – zu Fuß und per Bus – durch Teile Kölns bewegt. (Start: Alte Feuerwache) Hierzu schreibt Andreas Falentin in der Juni-Ausgabe des NRW-Fachmagazins theater pur: Das Tollste aber sind die – unterschiedlichst begabten – Schauspieler. Mit welcher Hingabe, mit welchem Ernst und mit welcher mutigen Spontaneität sie bei der Sache sind! Es ist nicht nur der unwiderstehliche Charme des direkten Weges, der so für sich einnimmt, nein, es ist tatsächlich, man verzeihe den nötigen Ausflug ins Pathetische, die ungebremste, reine Lebenskraft und Kreativität der Jugend, die hier ganz freigesetzt worden ist, das Herz wärmt und zu Tränen rührt. Man fragt sich bedauernd: War ich auch mal so? . . . Am heutigen Sonntag haben Sie zum letzten Mal die Gelegenheit mit auf die Zeitreise zu gehen. Meine Empfehlung!

Und ich habe noch einen weiteren Tipp für Sie! Übermorgen, Dienstag Abend, ebenfalls letztmalig Niko von Glasows Alles wird gut im "Stollwerk". Hierzu der Regisseur im Deutschlandradio Kultur (26.05.): "Es wäre schön, wenn nach drei, vier Minuten die Leute nicht mehr drauf sehen, dass da jemand im Rollstuhl ist, sondern man sieht, dass da eine Frau ist, die ein Problem mit einem Mann hat. Und dass die eine blind ist, das ist egal. Also die kommt da rein und möchte singen oder was auch immer und sie hat ein Problem, weil sie Angst hat. Und, dass diese offensichtliche Behinderung, wo man drauf schaut, dass das sich irgendwann in Luft auflöst . . ." Ein Theaterstück mit vierzehn Menschen, die Einblick in ihr Inneres gewähren. Jessica Düster schreibt im Kölner Stadtanzeiger (28.05.): "In seiner ersten Theaterproduktion setzt der Regisseur in gewisser Weise fort, was er mit seinem preisgekrönten Dokumentarfilm "Nobody's Perfect" begann: Vorurteile, Hemmungen und Berührungsängste abzubauen.


Hemmungslos und lustvoll in Melancholie schwelgen können Sie jedenfalls an unserem Konzertabend am Montag mit den SCHMONZETTEN. Hier ein kleiner Einblick (mit einem Mausklick) – aus dem "Keller"-Auftritt im Juni 2009: (YouTube).


Kommen Sie, staunen Sie!
Wir freuen uns,

Ihr

Werner Meyer.

KellerMusik ist eine Kooperation von MEYER RECORDS und THEATER DER KELLER.

Telefonische Kartenreservierung (nur für "KellerMusik" im THEATER DER KELLER) Mo - Fr 10 - 17 Uhr unter 0221 - 318059 (Ab). Bitte hinterlassen Sie dabei Ihren Namen sowie eine Rufnummer. Kartenreservierung per E-Mail: tickets at theater-der-keller dot de | Karten an der Abendkasse.

Montag, 30. Mai 2011, 20 Uhr
Die Schmonzetten - Always THEATER DER KELLER in Kooperation mit MEYER RECORDS

Die Schmonzetten versetzen den Zuhörer in die Atmosphäre der Cafés der 1920er und 30er Jahre. Die charmanten Schmuckstücke der Salonmusik, in dreistimmigen Gesangs-Arrangements von "Papa" Joe Buschmann, treffen virtuos und sentimental direkt ins Herz.

Aglaja Camphausen – Cello/Gesang
Edith Langgartner – Kontrabass/Gesang
Nadine-Goussi Aguigah –Violine/Gesang
"Papa" Joe Buschmann – Arrangements/Piano

KellerMusik: EUR 14,- / 10,- zzgl. VVK | Es besteht freie Platzwahl!


Theaterkasse | Telefonische Reservierung | Mo - Fr 10 - 17 Uhr unter 0221-31 80 59 | Sprechen Sie uns auf den Anrufbeantworter. Bitte hinterlassen Sie dabei Ihren Namen sowie eine Rufnummer. | E-Mail | tickets at theater-der-keller dot de | Abendkasse im Foyer an Vorstellungstagen Di - Sa 18 - 22 Uhr | So 16 - 20 Uhr

Tipp! Dienstag, 31. Mai 2011, 20:30 Uhr


Niko von Glasows »Alles wird gut«

sommerblut Internationales Kulturfestival

Regie: Niko von Glasow
Regieassistenz: Florian Seibel

Projektleitung: Rolf Emmerich
Projektassistenz: Simon Siepermann



Mit: Jan Dziobek, Marvin Fuchs, Oliver Grice, Christiane Grieb, Milena Gülergür, Leslie Mader, Mirco Monshausen, Bettina Muckenhaupt, Sofia Plich, Nico Randel, Annika Reinicke, Manon Wetzel, Christina Zajber, Jana Zöll.

Der in Köln geborene Regisseur Niko von Glasow begann seine Ausbildung bei Rainer Werner Fassbinder und Peter Zadek. Er zählt zu den wenigen international preisgekrönten Kino- und Theaterregisseuren mit Behinderung. Für „NoBody´s Perfect“, einen Film, in dem 12 contergangeschädigte Protagonisten für einen Aktkalender posieren, erhielt er den Deutschen Filmpreis.

Der König aller deutschen Talentshows lädt zur größten Castingshow Deutschlands ein . . . im Warteraum treffen Menschen mit ungewöhnlichen Schicksalen und großen Träumen aufeinander. Menschen mit körperlichen und geistigen Seltsamkeiten; lang- und kurz-armige, gelähmte Tänzer, Blinde oder Narren, die die Wahrheit sagen. Sie schreien, lachen, weinen und warten. Ihre Träume und Sehnsüchte könnten unterschiedlicher nicht sein, und alle hoffen auf die Chance ihres Lebens.

Dienstag, 31. Mai, Beginn: 20:30 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck, Eintritt: AK 15,- (erm. 9,-)

Montag 27. Juni 2011 | 20 Uhr
Richard Bargel – „Der nackte Wahnsinn“- Text & Musik THEATER DER KELLER in Kooperation mit MEYER RECORDS

Richard Bargel, das deutsche Blues-Urgestein ist mehr als „nur“ Bluesmusiker der internationalen Musikszene, er präsentiert sich auch seit Jahren als Schriftsteller. Zur Aufführung kommen seine skurril-grotesken, teils tragisch-komischen Kurzgeschichten und Gedichte, satirische, kabarettreife Minidialoge, sowie scharfzüngige Aphorismen, die zielgenau ins Schwarze treffen.

KellerMusik: EUR 14,- / 10,- zzgl. VVK
Es besteht freie Sitzplatzwahl!

Theaterkasse
Telefonische Reservierung Mo - Fr 10 - 17 Uhr unter 0221-31 80 59
Fax | 0221-31 41 10
E-Mail | tickets at theater-der-keller dot de

Abendkasse im Foyer an Vorstellungstagen (Mo) Di - Sa 18 - 22Uhr | So 16 - 20 Uhr

Kartenreservierung im Internet bei offTicket (zzgl. 10%) und über KölnTicket (zzgl. VVK) an allen Vorverkaufstellen. Auch hier gehts zum online-Kartenkauf.